Sankt Martin Fackel

Mit meiner jüngsten Tochter (5) war ich auf der Suche nach einer Anleitung für eine einfache Laterne zum Laternenfest. Einfach, damit sie möglichst viel alleine machen kann und das Bastelmaterial ausschließlich am Objekt und maximal noch am Kind haften bleibt. 

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass solch überschaubare Projekte super für so kleine Mäuse sind, weil sie innerhalb der doch recht kurzen Lust-am-basteln Zeitspanne schnell zu einem Ergebnis kommen und zufrieden sind. 

Bei unserer Suche sind wir auf diese tolle Anleitung von Lavendelblog (Werbung) gestoßen.

Die Fackel ist einfach in der Herstellung und zudem auch äußert originell wie ich finde.

Und das ist alles was ihr dafür braucht: 

– eine Plastikflasche
– einen passenden Ast
– Transparentpapier in   gelb, orange und rot
– Paketschnur
– Schere, Kleber, ggf Heißkleber

Vom Enthusiasmus gepackt, musste nun der Liter Orangensaft, der schnell besorgt wurde, damit die Flasche am Start ist, vom Rest der Familie schnellstmöglich vertilgt werden. Passenderweise mag das kleinste Kind natürlich keinen Orangensaft. Mit der gespülten Flasche und und vollem Orangensaftbauch ging es auf die Suche nach einem passenden Ast. Und siehe da! Wir wurden fündig. Jetzt durfte der große Bruder ran und hat die Länge des Astes  der kleinen Schwester angepasst. Die abgefallenen Enden wurden gleich für weitere Bastelprojekte einbehalten („Mama, daraus kann ich eine super Zwille basteln.“) Sehr zum Leidwesen seiner 3 Schwestern…..

Zurück zur Fackel. Jetzt konnten wir nämlich so richtig loslegen. Zuerst hat die Lütte den Boden der Flasche abgeschnitten. Da das Plastik nicht so dick ist, konnte sie das gut alleine machen. Dann hat sie die Flasche komplett mit gelbem Transparentpapier beklebt. Gut, ab hier war mein Optimismus, von wegen „es reicht, wenn nur das Kind klebt“, etwas gedämpft. Jedenfalls konnte ich meine Finger von der großzügig mit Kleber versehenen Flasche nur schwer lösen. 

 

Nun kam das orangene und das rote Transparentpapier zum Einsatz. Hier habe ich leicht geschwungene, ja, flammenartige Streifen aufgezeichnet, die von Kinderhand ausgeschnitten werden konnten. Die sind dann, ebenfalls mit einer ordentlichen Portion Kleber rund um die Flasche positioniert worden. Wie man das anordnet ist jedem selbst überlassen. 

Nach „kurzer“ Trockenzeit konnte nun der breite Rand auch flammenartige zugeschnitten werden. Das sieht doch schon ganz gut aus. 

Fehlt nur noch der optimal angepasste Ast. Der wird nun in die Öffnung des Flaschenhalses gesteckt. Ggf sollten größere Lücken zwischen Ast und Flasche mit etwas Heißkleber aufgefüllt werden, damit es besser hält. Dabei aber bitte unbedingt helfen! Den Übergang von Flasche zu Ast haben wir mit „Paketschnur“ umwickelt. So sieht es noch schicker aus. 

Als Leuchtmittel habe ich eine Batterie betriebene Lichterkette in die Fackel gesteckt. 

Jetzt kann der Laternenumzug kommen. Und diese Fackel wird sicher ein Hingucker. 

Liebe Grüße, Corinna.

    

Alles andere als perfekt…

Die nächst größere Schwester (7) war so begeistert, dass sofort und umgehend eine weitere Fackel gebastelt werden musste. Da ich das natürlich ermöglichen wollte, eine Mutter aber auch nur begrenzt Kapazitäten hat, hat leider das Mittagessen unter der Aktion etwas gelitten. So „knusprig“ war der Käse auf dem Auflauf noch nie.

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.